Von Tenzin Langdun

KI-Workshop FAQ 2026: Die 13 häufigsten Fragen von Mitarbeitenden, beantwortet

Darf ich Kundendaten in ChatGPT eingeben? Lernt ChatGPT aus meinen Eingaben? Welche Lizenz, welches Tool, muss man prompten lernen, ersetzt KI meinen Job? Die 13 Fragen, die Mitarbeitende in KI-Workshops für Agenturen, KMU und Entwicklerteams stellen, mit den Antworten, die wir im Raum geben.

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Ein KI-Workshop besteht zur Hälfte aus dem Programm und zur Hälfte aus den Fragen, die aus dem Raum kommen. Die Fragen wiederholen sich mit erstaunlicher Verlässlichkeit, egal ob eine Agentur, ein Treuhandbüro oder ein Entwicklerteam am Tisch sitzt. Dieser Beitrag sammelt die dreizehn häufigsten und beantwortet sie so, wie wir es im Workshop tun: kurz, konkret und mit dem, was danach zu tun ist.

Wie ein Workshop aufgebaut sein muss, damit er wirkt, steht in KI-Workshops im Unternehmen. Hier geht es um das, was zwischen den Programmpunkten passiert. Die Fragen kommen in einer typischen Reihenfolge: Am Morgen geht es um Vertrauen, am Mittag um Daten, am Nachmittag um Werkzeuge und Arbeit, und am Ende des Tages um die eigene Rolle.

Vier Gruppen von Fragen aus KI-Workshops: Vertrauen (stimmt das, warum ist mein Kollege besser), Daten (Kundendaten, lernt die KI mit, eigene Dokumente), Werkzeuge und Arbeit (welches Tool, welche ChatGPT-Lizenz, prompten lernen, Agenten, Kosten) und die eigene Rolle (Job, Skepsis im Team, was morgen als Erstes)
Die dreizehn Fragen in vier Gruppen, in der Reihenfolge, in der sie im Laufe eines Workshoptags meist auftauchen.

Vertrauen: Kann man KI-Antworten glauben?

1. Woher weiss ich, ob eine KI-Antwort stimmt?

Die erste Frage des Tages, meistens nach der ersten überzeugenden Antwort. Die ehrliche Antwort: Sie wissen es nicht, bis Sie es prüfen. Sprachmodelle erzeugen Text, der plausibel ist, und formulieren falsche Aussagen mit derselben Sicherheit wie richtige. Die Trefferquote ist bei allgemeinem Wissen hoch, bei Zahlen, Daten, Namen, Zitaten, Paragraphen und allem, was nach 2024 passiert ist, deutlich tiefer.

Was wir im Raum festhalten: Alles, was eine Zahl, ein Datum, einen Namen, ein Zitat oder eine Rechtsaussage enthält, wird gegen die Quelle geprüft, bevor es das Haus verlässt. Für den Rest gilt die Arbeitsteilung, die den ganzen Tag trägt: Die KI schreibt den Entwurf, ein Mensch trägt die Verantwortung. Wer das einmal als Regel formuliert hat, muss die Frage nicht bei jeder Aufgabe neu stellen.

2. Warum bekommt mein Kollege bessere Antworten von ChatGPT als ich?

Diese Frage kommt in fast jedem Workshop, sobald zwei Personen dieselbe Aufgabe nebeneinander lösen. Die Antwort ist fast immer dieselbe: mehr Kontext. Wer schreibt «Schreib eine Offerte», bekommt eine generische Offerte. Wer schreibt, für wen sie ist, was der Kunde im Erstgespräch gesagt hat, welche drei Punkte ihm wichtig waren, wie die letzte gute Offerte aussah und was genau nicht drinstehen darf, bekommt etwas, das man nach fünf Minuten Korrektur verschicken kann.

Die Faustregel, die sich einprägt: Geben Sie der KI dieselben Informationen wie einer neuen Mitarbeiterin am ersten Tag. Ein Prompt ist ein Briefing, keine Suchanfrage. Das erklärt auch, warum die Ergebnisse im Workshop sprunghaft besser werden, sobald die Teilnehmenden ihre eigenen Unterlagen mitbringen.

3. Kann ich ChatGPT unsere Schreibweise beibringen?

Gemeint ist meist: Kann ich ihr sagen, wie wir hier schreiben, und sie merkt es sich? Teilweise. Die meisten Tools haben dafür Projekte, Anweisungen oder ein Gedächtnis, in dem Stilregeln, Glossar und Beispiele liegen. Was dort steht, gilt für jede Antwort, ohne dass es jedes Mal wiederholt werden muss. Ein Modell neu trainieren muss dafür niemand, und es lohnt sich für ein KMU auch nicht.

Im Workshop bauen wir genau das: eine Seite mit Stilregeln, fünf Beispielen und einer Liste der Wörter, die nie vorkommen dürfen. Das ist der Teil, der die Handschrift eines Teams schützt. Warum das für Agenturen die entscheidende Frage ist, steht im Programm für Agenturen.

Daten: Was darf in ChatGPT und andere KI-Tools?

4. Darf ich Kundendaten in ChatGPT eingeben?

Die Frage kommt meistens vom Geschäftsführer, gegen Mittag, und sie ist berechtigt. Die Antwort hängt nicht vom Tool ab, sondern vom Vertrag und der Einstellung. In Business- und Enterprise-Versionen und über die API werden Eingaben vertraglich nicht zum Training verwendet; in kostenlosen Privatkonten je nach Einstellung schon. Personendaten gehören nur in Werkzeuge mit Auftragsverarbeitungsvertrag, und auch dort nur so viele, wie für die Aufgabe nötig sind.

Was im Workshop entsteht, ist eine Regel mit drei Kategorien, die jede Mitarbeiterin anwenden kann: öffentlich (darf überall rein), intern (nur in die vom Unternehmen freigegebenen Konten), personenbezogen (nur mit Vertrag, und wo möglich anonymisiert). Was das revDSG und der EU AI Act dazu verlangen, steht in KI und Datenschutz in der Schweiz.

5. Lernt ChatGPT aus meinen Eingaben?

Die Sorge dahinter: Steht unsere Offerte nächste Woche bei der Konkurrenz? Bei den Business-Versionen und über die API: nein, die Anbieter sichern vertraglich zu, dass Eingaben nicht ins Training fliessen. Bei kostenlosen Konten kann das anders sein und lässt sich in den Einstellungen abschalten. Und unabhängig vom Training: Ein Modell speichert kein Dokument, das es einmal gesehen hat, in einer Form, die eine andere Nutzerin abrufen könnte.

Im Raum lösen wir das praktisch: Wer ein Privatkonto nutzt, prüft an Ort und Stelle die Trainingseinstellung. Wer für ein Team einkauft, nimmt die Version mit Vertrag. Das dauert zehn Minuten und beendet die Diskussion für alle.

6. Kann ChatGPT unsere eigenen Dokumente lesen?

Ja, und das ist für KMU der wertvollste Anwendungsfall. Die Frage kommt oft von der Person, die jeden Tag dieselben Fragen zu Verträgen, Produkten oder internen Abläufen beantwortet. Ein Assistent, der auf den eigenen Unterlagen antwortet und die Stelle nennt, aus der die Antwort stammt, ersetzt das Suchen im Laufwerk, nicht die Person, die entscheidet. Die Voraussetzung ist unspektakulär: Die Dokumente müssen aktuell, auffindbar und in einer Form sein, die sich lesen lässt.

Wie ein solcher Assistent gebaut wird und was er im Betrieb kostet, ist ein fester Block im Programm für KMU.

Werkzeuge: Welches KI-Tool, welche Lizenz, welcher Aufwand?

7. ChatGPT, Claude oder Gemini: Welches KI-Tool für KMU?

Die am häufigsten gestellte und am wenigsten wichtige Frage. Die grossen Modelle sind für die meisten Büroaufgaben austauschbar geworden; die Unterschiede liegen in Details wie Dokumentlänge, Integration in Microsoft oder Google und Datenverträgen. Wichtiger als das Tool ist, dass das ganze Team dasselbe nutzt, mit denselben Prompts, im selben Konto, mit derselben Datenregel.

Unsere Empfehlung im Raum: Ein Werkzeug für Text und Analyse, eines für Bild, falls nötig, und keine Sammlung von zwölf Abos. Wo ChatGPT und Claude sich für welche Aufgabe unterscheiden, steht in ChatGPT vs. Claude für KMU.

8. ChatGPT Free, Plus, Business oder Enterprise: Was ist der Unterschied?

Die Frage kommt, sobald jemand merkt, dass die halbe Firma mit dem privaten Plus-Abo arbeitet. Es gibt zwei Familien, und der Unterschied liegt nicht in den Modellen, sondern im Vertrag. Die Privat-Abos Free, Go, Plus und Pro unterscheiden sich in Modellen, Limiten und Tempo; sie laufen auf die Person, nicht auf die Firma, Eingaben können dort standardmässig zum Training verwendet werden, und niemand im Unternehmen kann verwalten, wer was wohin lädt. Die Firmen-Abos Business und Enterprise schliessen das Training vertraglich aus, bringen einen Auftragsverarbeitungsvertrag, eine Admin-Konsole, einen gemeinsamen Arbeitsbereich für Projekte und Prompts und bei Enterprise SSO und Compliance-Funktionen. Die API ist die dritte Variante: Abrechnung nach Verbrauch, kein Training, gedacht für Workflows, die im Hintergrund laufen, nicht für den Chat.

Die Regel, die wir im Raum festhalten: Sobald Kundendaten im Spiel sind, ist Business die Untergrenze. Plus reicht für Einzelpersonen, die nur mit öffentlichen Daten arbeiten, Pro lohnt sich für wenige Power-User, Enterprise ab Teams mit SSO- und Compliance-Bedarf. Der Aufpreis von Plus zu Business pro Person ist klein im Vergleich zu einem einzigen Datenschutzfehler, und er beantwortet Frage 4 und 5 gleich mit.

9. Muss man prompten lernen?

Nein. Das ist die Antwort, die am meisten Erleichterung auslöst. In den meisten Teams reichen fünf bis zehn gute Prompts, die einmal sorgfältig geschrieben und dann von allen wiederverwendet werden: die Offerte, die Sitzungszusammenfassung, die Kundenantwort, der Produkttext. Wer eine Aufgabe zehnmal pro Woche macht, braucht dafür einen Workflow, keine Kunstfertigkeit.

Deshalb endet der Workshop nicht mit einer Prompting-Theorie, sondern mit einer Prompt-Bibliothek, die im Team-Laufwerk liegt und die jede Person kopieren kann. Prompten lernen müssen die zwei, drei Personen, die diese Bibliothek pflegen.

10. Was ist ein KI-Agent, und braucht ein KMU einen?

Ein Agent ist ein Modell, das nicht nur antwortet, sondern Schritte ausführt: Mails lesen, ein CRM abfragen, einen Entwurf ablegen, nachfragen. Die Frage kommt fast immer, weil jemand den Begriff in den Nachrichten gelesen hat. Die ehrliche Antwort für die meisten KMU: noch nicht als Erstes. Ein Agent lohnt sich für einen Ablauf, der oft vorkommt, klare Regeln hat und bei dem ein Fehler auffällt, bevor er Schaden anrichtet.

Im Workshop identifizieren wir genau einen solchen Ablauf, wenn es ihn gibt, und bauen den Rest als einfache Workflows. Was Agenten 2026 tatsächlich können und wo der Mensch bleibt, steht in KI-Agenten im Unternehmen.

11. Was kostet KI im Betrieb für ein KMU?

Weniger, als die meisten denken, und anders verteilt. Die Lizenzen für ein Team von zehn Personen kosten weniger als ein halber Arbeitstag pro Monat. Teurer sind die Stunden, die in das Aufsetzen und Pflegen von Workflows gehen, und die entstehen nur einmal. Die Rechnung, die im Workshop auf dem Flipchart landet: Wie oft kommt die Aufgabe vor, wie lange dauert sie heute, wie lange mit dem Workflow, wie oft muss nachgebessert werden.

Konkrete Rechenbeispiele für typische KMU-Aufgaben stehen in Wie viel Zeit spart KI wirklich?. Wer die Rechnung vor dem Workshop macht, kann nach 30 Tagen prüfen, ob sie aufgeht.

Die eigene Rolle: Was bedeutet KI für Mitarbeitende?

12. Ersetzt KI meinen Job?

Die Frage wird selten laut gestellt und ist immer im Raum. Die Antwort, die wir geben und hinter der wir stehen: KI ersetzt Aufgaben, nicht Stellen, und zuerst die, die niemand vermisst: Zusammenfassungen, erste Entwürfe, Datenübertragung von einem System ins andere, Standardantworten. Was bleibt, wird wichtiger: die Verantwortung für das Resultat, der Kundenkontakt, die Entscheidung, was überhaupt gemacht wird. In der Praxis verschiebt sich die Arbeit vom Schreiben zum Prüfen.

Ehrlich ist auch: Wer heute ausschliesslich Aufgaben aus der ersten Liste macht, sollte im Workshop besonders aufmerksam sein. Das ist kein Grund gegen den Workshop, sondern der Grund dafür.

13. Was tun, wenn das Team KI nicht will?

Das ist normal, und es ist kein Problem, solange man es nicht mit Überzeugungsarbeit löst. Skepsis in KI-Workshops ist meist Erfahrung: Jemand hat es ausprobiert, eine falsche Antwort bekommen und daraus den richtigen Schluss gezogen, dass man nicht blind vertrauen darf. Die Antwort darauf ist nicht mehr Begeisterung, sondern eine Aufgabe, bei der die Prüfung leicht ist und die Zeitersparnis sofort spürbar.

Deshalb beginnt die Umsetzung nach dem Workshop nicht mit allen, sondern mit den zwei, drei Personen, die es wollen, an der einen Aufgabe, die im Workshop am besten funktioniert hat. Nach 30 Tagen zeigen die Zahlen, ob es sich lohnt, und Zahlen überzeugen Skeptiker besser als Vorträge.

Wie führt man KI nach dem Workshop ein? Eine Aufgabe zuerst.

Eine Aufgabe, nicht zehn. Wählen Sie die wiederkehrende Aufgabe, die im Workshop am besten funktioniert hat. Legen Sie fest, wer sie ab Montag mit dem neuen Workflow macht und wer das Resultat prüft. Notieren Sie heute, wie lange sie dauert und wie oft nachgebessert wird, und messen Sie dasselbe nach 30 Tagen. Erst wenn das läuft, kommt die zweite Aufgabe.

Fazit

Die Fragen aus dem Raum sind kein Störfaktor im Programm, sie sind das Programm. Wer sie vorab kennt, kann einen Workshop so bauen, dass die Antworten nicht vorgetragen, sondern an den eigenen Aufgaben erlebt werden. Genau so sind unsere KI-Workshops für Agenturen, KMU und Entwicklerteams aufgebaut: mit echten Aufgaben, einer Datenregel, einer Prompt-Bibliothek und einem Review nach 30 Tagen. Wenn Ihr Team andere Fragen hat als diese dreizehn, ist das der beste Grund für ein Vorgespräch.

Häufige Fragen

Was bringt ein KI-Workshop dem Unternehmen?
Vier Dinge, die sich messen lassen: Zeit bei wiederkehrenden Aufgaben wie Zusammenfassungen, Entwürfen, Datenübertragung und Standardantworten; weniger Risiko, weil das Team eine Datenregel hat und weiss, was in welches Tool darf; eine gemeinsame Arbeitsweise mit einer Prompt-Bibliothek statt dreissig privater Experimente; und eine fundierte Entscheidung über Lizenzen und Werkzeuge, bevor Geld ausgegeben wird.
Was bringt ein KI-Workshop mir als Mitarbeitenden?
Sie wissen danach, wann Sie einer KI-Antwort trauen dürfen und wann nicht, welche Daten Sie eingeben dürfen, und welche Ihrer Aufgaben sich mit einem Prompt oder Workflow abkürzen lassen. Dazu kommt die Antwort auf die Frage, die alle stellen: KI ersetzt Aufgaben, nicht Stellen. Wer weiss, welche Aufgaben das sind, entscheidet selbst, was er mit der gewonnenen Zeit macht.
Was lernt man in einem KI-Workshop?
In einem guten Workshop arbeiten die Teilnehmenden an ihren eigenen Aufgaben: Prompts schreiben, die verlässlich funktionieren; Antworten prüfen; eigene Dokumente als Wissensbasis nutzen; Werkzeuge und Lizenzen einordnen; und einen Workflow bauen, der ab Montag läuft. Was man nicht lernt, sind Modellarchitekturen oder Programmieren, ausser im Entwicklerprogramm.
Für wen lohnt sich ein KI-Workshop?
Für jedes Team, das wiederkehrende Text-, Daten- oder Rechercheaufgaben hat, also Marketing, Verkauf, Administration, Kundenservice, Treuhand, Beratung und Entwicklung. Nicht lohnend ist er für Teams, deren Arbeit fast nur aus persönlichem Kontakt oder Handarbeit besteht. Die Geschäftsleitung sollte dabei sein, weil die Datenregel und die Lizenzentscheidung von ihr kommen müssen.
Wie schnell zeigt ein KI-Workshop Wirkung?
Die erste Aufgabe läuft am Montag nach dem Workshop mit dem neuen Workflow, wenn sie im Workshop gebaut und eine Zuständigkeit festgelegt wurde. Nach 30 Tagen lässt sich messen, wie viel Zeit sie spart und wie oft nachgebessert wird. Bleibt die Umsetzung aus, lag es meist daran, dass zu viele Aufgaben gleichzeitig angefangen wurden oder niemand zuständig war.
Was kostet ein KI-Workshop für ein Team?
Offene Tageskurse kosten in Zürich rund CHF 750 bis 850 pro Person und Tag. Inhouse-Workshops für das ganze Team werden nach Offerte berechnet, abhängig von Gruppengrösse, Vorbereitung und Dauer. Dazu kommen die laufenden Kosten der Lizenzen, typischerweise CHF 20 bis 30 pro Person und Monat für ein Business-Abo, die im Workshop gleich mit eingeplant werden sollten.
Muss man vor dem Workshop schon mit KI gearbeitet haben?
Nein. Die Grundlagen setzen kein Vorwissen voraus. Hilfreich ist, wenn jede Person vorab zwei Dinge notiert: eine Aufgabe, die sie regelmässig macht und gerne abkürzen würde, und eine Frage, die sie sich nicht zu stellen traut. Beides wird im Workshop gebraucht. Fortgeschrittene bekommen im selben Workshop anspruchsvollere Aufgaben.
Ist ein KI-Workshop für Unternehmen Pflicht?
Für Unternehmen im Anwendungsbereich des EU AI Act ja: Artikel 4 verlangt seit Februar 2025 ein ausreichendes Mass an KI-Kompetenz beim Personal, das mit KI-Systemen arbeitet. Schweizer Firmen sind betroffen, wenn sie KI-Systeme in der EU anbieten oder deren Ergebnisse dort verwenden. Für alle anderen ist es keine Pflicht, aber die Datenregel aus dem Workshop ist auch unter dem revidierten Datenschutzgesetz (revDSG) sinnvoll.
Tenzin Langdun

Über den Autor

Tenzin Langdun

KI-Experte & Marketing-Lead bei Hierarchy

Tenzin ist KI-Experte und Marketing-Lead mit einem MSc in Artificial Intelligence der University of Bath und über 10 Jahren Marketingerfahrung in Strategie, Paid Acquisition und SEO. Er war bei renommierten Unternehmen wie KPMG, EY, Siemens und Adnovum tätig – mit Expertise in KI, Cybersecurity, Audit und Consulting sowie in der Versicherungsbranche. Gemeinsam mit Martin Oswald ist er Mitautor einer preisgekrönten Forschungsarbeit zur KI-basierten Krebserkennung, veröffentlicht in Nature und ausgezeichnet mit dem nationalen Siemens Excellence Award und dem Lab Sciences Award.