Was ist eine GEO-Agentur?
Eine GEO-Agentur sorgt dafür, dass KI-Assistenten wie ChatGPT, Gemini, Claude und Perplexity eine Firma nennen und korrekt beschreiben, wenn Kunden nach einem Anbieter fragen. GEO steht für Generative Engine Optimization. Die Arbeit umfasst drei Bereiche: die eigene Website zitierfähig machen, Erwähnungen in den Drittquellen aufbauen, die Assistenten lesen, und die Bekanntheit der Marke so stärken, dass die Modelle sie auch ohne Websuche kennen. Hierarchy ist eine GEO-Agentur in Zürich und misst den Erfolg an einem festen Set von Kundenfragen.
Was ist der Unterschied zwischen GEO und SEO?
SEO bringt eine Seite in Googles Trefferliste nach oben. GEO bringt eine Firma in die Antwort eines KI-Assistenten. Die Grundlagen überschneiden sich, die Auswahl nicht: In unserer Studie standen rund drei Viertel der von KI empfohlenen Firmen nicht in Googles Top 10, und laut Ahrefs ranken nur 12 % der von KI-Assistenten zitierten Seiten bei Google unter den ersten zehn. Für GEO zählen zusätzlich Drittquellen, Markenerwähnungen und zitierfähige Formulierungen. Die ausführliche Gegenüberstellung steht in unserem Beitrag «SEO-Agentur oder GEO-Agentur?».
Was ist der Unterschied zwischen GEO und AEO?
Wir trennen danach, wer antwortet. Bei GEO sind es Assistenten anderer Anbieter: ChatGPT, Gemini, Claude, Perplexity. Bei AEO (Answer Engine Optimization) ist es Google selbst, mit AI Overviews, dem AI Mode, Featured Snippets und Google Maps. Die Hebel unterscheiden sich: Im Google AI Mode stützten sich in unserer Auswertung 76 von 100 Antworten auf Google-Maps-Daten, bei ChatGPT spielen Listenseiten und Markenerwähnungen eine grössere Rolle. Der Markt verwendet die Begriffe nicht einheitlich; manche Agenturen meinen mit AEO und GEO dasselbe.
Wie werde ich bei ChatGPT empfohlen?
ChatGPT mit Websuche sucht bei Anbieterfragen zuerst nach Listen und Verzeichnissen, liest dann die Websites der gefundenen Firmen und formuliert daraus die Empfehlung. Drei Dinge entscheiden: ob Sie in den Quellen vorkommen, die es liest (in unserer Studie kommen 58 % der Nennungen nicht von der Website der genannten Firma); ob Ihre Website in den ersten Absätzen klar sagt, was Sie für wen zu welchem Preis tun, denn genau diese Sätze übernimmt es; und ob Bewertungen und Erwähnungen über den Schwellen liegen, ab denen ein Modell eine Firma als etabliert einstuft. Ohne Websuche zählt nur, was das Modell aus dem Training kennt.
Nach welchen Kriterien entscheidet ChatGPT, welche Firmen es nennt?
Aus unseren 1'515 ausgewerteten Antworten: Erstens die Quellenlage. Firmen, die auf der Listenseite stehen, die das Modell abruft, werden 8,2-mal so häufig genannt; ob sie auf dieser Liste die stärkere Firma sind, macht nur einen Faktor 1,3 aus. Zweitens die Lesbarkeit der eigenen Website: konkrete Leistungen, Preise, Standort, FAQ. Drittens Schwellenwerte: Die Nennungswahrscheinlichkeit steigt bis rund 30 Google-Bewertungen und bis rund 99 verweisende Domains und flacht danach ab. Je nach Branche kommt ein Zehntel bis über die Hälfte der Nennungen aus dem Gedächtnis der Modelle.
Kann eine GEO-Agentur garantieren, dass ChatGPT uns nennt?
Nein, und Vorsicht bei jedem, der das tut. KI-Antworten sind nicht stabil: In einem Versuch von SparkToro mit 2'961 Durchläufen derselben Fragen lag die Chance, zweimal dieselbe Liste von Marken zu erhalten, unter 1 zu 100. Was sich verlässlich steigern lässt, ist der Anteil der Fragen und Durchläufe, in denen Sie genannt werden. Bei unserem Solar-Kunden stieg er in sechs Monaten von 19 auf 63 von 100 Fragen; bei hierarchy.ch seit dem Domainstart im August 2026 von 0 auf 54 von 145.
Wie schnell wirkt GEO?
Bei Assistenten mit Websuche oft innert Wochen. ChatGPT, Gemini und Perplexity lesen eine Seite beim Abruf und werten sie nach Inhalt, nicht nach Domain-Alter: Sobald eine Seite indexiert ist und konkret sagt, was Sie für wen tun, kann sie zitiert werden. In unserem eigenen Test im September 2026 wurde hierarchy.ch von ChatGPT bei 11 von 14 Fragen genannt, obwohl dieselben Seiten bei Google erst auf Position 50 bis 90 standen. Nennungen aus dem Gedächtnis der Modelle brauchen länger, weil sie erst mit neuen Trainingsständen entstehen.
Brauche ich GEO, wenn ich bei Google gut ranke?
Oft ja. Gute Google-Rankings helfen, weil Assistenten mit Websuche teils auf Suchindizes zurückgreifen, aber sie reichen nicht. In unserer Studie hatten genannte Firmen in vielen Branchen bessere Rankings, doch drei Viertel der Empfehlungen gingen an Firmen ausserhalb der Google-Top-10. Ob Sie ein GEO-Problem haben, zeigt eine Messung in wenigen Minuten: Fragen Sie ChatGPT, Gemini und Claude dreimal, wen sie für Ihre Leistung in Ihrer Region empfehlen. Systematisch macht das unser kostenloser KI-Sichtbarkeits-Check.
ChatGPT sagt Falsches über unsere Firma. Was tun?
Zuerst die Quelle finden. Bei Antworten mit Websuche zeigt der Assistent meist, welche Seiten er gelesen hat: ein veralteter Verzeichniseintrag, eine alte Preisliste, ein Artikel über eine Namensvetterin. Diese Quelle wird korrigiert oder durch eine klarere eigene Seite überholt. Stammt die Angabe aus dem Gedächtnis des Modells, hilft nur Konsistenz: dieselben korrekten Fakten auf Ihrer Website, im Google-Unternehmensprofil, auf LinkedIn, in Verzeichnissen und in Wikidata, wo vorhanden. Das wirkt mit dem nächsten Trainingsstand.
Helfen llms.txt und Schema-Markup bei GEO?
Weniger, als oft verkauft wird. Für eine llms.txt-Datei gibt es bisher keinen Beleg, dass ChatGPT, Gemini oder Claude sie für Empfehlungen nutzen; wir richten sie ein, weil sie nichts kostet, versprechen uns aber keine Wirkung. Strukturierte Daten (Organization, Service, FAQ) helfen Suchmaschinen, Fakten wie Adresse, Leistungen und Preise eindeutig zu lesen, und davon profitieren Assistenten mit Websuche indirekt. Den Ausschlag geben sie nicht; das tun Inhalte, Drittquellen und Erwähnungen.
Müssen wir auf Reddit oder YouTube aktiv sein?
Kommt auf die Branche an. Für Software, Konsumgüter und internationale Themen sind Reddit und YouTube wichtige Quellen; die Ahrefs-Auswertung zu 75'000 Marken fand bei YouTube-Erwähnungen den stärksten Zusammenhang mit KI-Sichtbarkeit. Für eine Zürcher Treuhand oder Zahnarztpraxis zählen dagegen Verzeichnisse, Verbände, Bewertungen und die eigene Website weit mehr. Welche Quellen in Ihrer Branche zitiert werden, sehen wir in der Nullmessung, bevor wir irgendwo Aufwand hineinstecken.
Wie messen Sie den Erfolg von GEO?
Mit einem festen Set von 20 bis 40 Kundenfragen, die wir jeden Monat mehrfach an ChatGPT, Gemini, Claude und Perplexity stellen. Pro Antwort halten wir fest: genannt oder nicht, mit welcher Beschreibung, an welcher Stelle der Antwort und welche Quellen zitiert wurden. Daraus ergibt sich Ihr Nennungsanteil, im Vergleich zu Vormonat und Mitbewerbern. Dazu messen wir Besuche aus KI-Assistenten in Google Analytics 4 und fragen im Kontaktformular, wie Kunden Sie gefunden haben, denn viele tippen den Namen aus der Antwort einfach ab.
Ist die Messung datenschutzkonform nach revDSG?
Ja. Für das Prompt-Set stellen wir Fragen an öffentliche KI-Assistenten, ohne Personendaten Ihrer Kunden. Für die Besuchsmessung nutzen wir Ihr bestehendes Google Analytics 4 mit Ihrer Einwilligungslösung; KI-Assistenten werden darin nur als eigener Kanal gruppiert. Es entstehen keine neuen Datenflüsse ausser denen, die Ihre Datenschutzerklärung bereits abdeckt.
Welche Agentur in Zürich ist auf GEO spezialisiert?
Hierarchy in Zürich hat GEO als einen von drei Schwerpunkten, neben SEO und Paid Ads, und betreut KMU in der ganzen Schweiz. Grundlage ist die eigene KI-Sichtbarkeits-Studie mit 1'515 KI-Antworten und 14'135 zurückverfolgten Nennungen aus 12 Zürcher Branchen. Wir setzen um oder befähigen Ihr Marketingteam im Modell Done with you. Unser Büro ist an der Strehlgasse 2, 8001 Zürich. Einen Vergleich mehrerer Anbieter finden Sie in unserem Beitrag zu den besten SEO-, GEO- und AEO-Agenturen in Zürich.
Können wir GEO auch selbst betreuen, mit Ihnen als Coach?
Ja, im Modell Done with you. Wir liefern Branchenanalyse, Prompt-Set, Reporting und Playbooks und schulen Ihr Team in Workshops; Ihr Team setzt um, wir prüfen Entwürfe und stehen im festen Sparring-Rhythmus zur Verfügung. Das passt für Marketingteams ab etwa zwei bis drei Personen mit Zugriff auf Website und CMS. Ziel ist, dass Ihr Team die Messung nach einigen Monaten selbst führt.