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Eine gute SEO-Agentur baut das Fundament, auf dem KI-Sichtbarkeit steht. Ob ChatGPT Sie empfiehlt, entscheidet sich aber zu einem grossen Teil ausserhalb dieses Fundaments: In unserer KI-Sichtbarkeits-Studie mit 1'515 KI-Antworten und 14'135 zurückverfolgten Nennungen stammen nur 39 Prozent der Nennungen von der eigenen Website der Firma. 40 Prozent kommen aus dem Gedächtnis des Modells, 18 Prozent von Drittseiten. Die Frage ist deshalb nicht «SEO-Agentur oder GEO-Agentur?», sondern: Wer arbeitet an allen drei Stellen, und wer misst, ob es wirkt?
Die Frage erreicht uns in vielen Varianten. «Kann eine normale SEO-Agentur dafür sorgen, dass ChatGPT uns empfiehlt, oder braucht es spezialisierte Anbieter?» «Unsere Webagentur bietet KI-Sichtbarkeit nur als Zusatzleistung an. Reicht das?» «Unsere Rankings sind gut, aber die Klicks gehen zurück. Wir suchen jemanden, der SEO und KI-Sichtbarkeit zusammen denkt, statt uns zwei getrennte Baustellen zu verkaufen.» Und oft mit dem Nachsatz: Reine Technik-SEO kommt nicht in Frage.
Dieser Beitrag sortiert die drei Agenturtypen, die Ihnen dabei begegnen, und hilft bei der Entscheidung. Was GEO grundsätzlich ist, steht in Generative Engine Optimization (GEO). Allgemeine Kriterien für die Wahl einer SEO-Agentur finden Sie in SEO-Agentur finden: 7 Kriterien, konkrete Namen im Vergleich der SEO-, GEO- und AEO-Agenturen in Zürich.
Kann eine normale SEO-Agentur dafür sorgen, dass ChatGPT Sie empfiehlt?
Zum Teil, und dieser Teil ist wichtig. Eine Empfehlung durch einen KI-Assistenten entsteht an drei Stellen:
- Auf Ihrer eigenen Website. ChatGPT mit Websuche öffnet die Websites der Firmen, die es in Frage zieht, und schreibt seine Begründung daraus ab: Spezialisierung, Standort, Preise, Formate. Das ist klassisches SEO-Terrain. Eine Agentur, die Leistungsseiten sauber aufbaut und Inhalte auf echte Fragen ausrichtet, verbessert diesen Teil direkt.
- Auf Drittseiten. Bevor der Assistent Websites öffnet, sucht er nach Listen, Verzeichnissen und Vergleichen. Steht eine Firma auf einer Seite, die der Assistent nachweislich gelesen hat, wird sie in unserer Studie 8,2-mal so wahrscheinlich genannt wie eine, die dort fehlt. Diese Arbeit ist näher an Digital PR und Verzeichnispflege als an klassischem Linkaufbau.
- Im Gedächtnis des Modells. Zwei von fünf Nennungen hatten gar keine Quelle: Der Assistent kannte die Firma schon. Dieses Gedächtnis speist sich aus allem, was zum Trainingszeitpunkt über Sie im Netz stand, und reagiert auf konsistente Firmendaten und Erwähnungen über lange Zeit.
Dazu kommt ein Befund, der für die Agenturwahl entscheidend ist: Rund drei Viertel der Firmen, die die Assistenten empfahlen, standen nicht in Googles Top 10, selbst bei genau den Suchanfragen, die die Assistenten selbst ausführten. Ein gutes Ranking ist die Eintrittskarte, aber nicht die Auswahl. Eine SEO-Agentur, die nur auf Positionen optimiert, arbeitet deshalb an einer Voraussetzung, nicht am Ergebnis.
Wo SEO und GEO dasselbe sind und wo nicht
Die Überschneidung ist gross. Genau deshalb ist es selten sinnvoll, beides als getrennte Projekte mit getrennten Agenturen aufzusetzen, die sich nicht abstimmen.
| Arbeitsbereich | Klassisches SEO | Zusätzlich für KI-Sichtbarkeit |
|---|---|---|
| Technik | crawlbar, schnell, indexierbar | KI-Crawler wie GPTBot, ClaudeBot und PerplexityBot zulassen, Bot-Schutz der Firewall prüfen |
| Inhalte | Suchintention, Keywords, Struktur | Antwortsätze, Preise, Standort, FAQ: Seiten mit FAQ werden 1,6-mal so oft zitiert, Seiten, die Zürich nennen, 1,35-mal |
| Offpage | Backlinks für Autorität | Präsenz auf den Seiten, die der Assistent liest, und Position darauf: oberes Drittel einer Liste 31 Prozent Nennungen, unteres 21 Prozent |
| Firmendaten | Google-Unternehmensprofil, lokale Einträge | identische Firmendaten überall, Organization-Schema, sameAs, damit das Modell Sie eindeutig erkennt |
| Messung | Rankings, Klicks, Search Console | Nennungsrate über ein festes Prompt-Set, wiederholt, in mehreren Assistenten, mit den zitierten Quellen |
| Einheit | Keyword und Seite | Kundenfrage und Antwort |
Zwei Zeilen verdienen einen zweiten Blick. Bei den Bewertungen und Links gibt es Schwellen: Über alle zwölf Branchen unserer Studie steigt der Anteil genannter Firmen bis rund 30 Google-Bewertungen und bis rund 99 verweisende Domains, danach ändert mehr vom Gleichen kaum etwas. Wer bereits darüber liegt, gewinnt mit weiterem Linkaufbau für KI-Antworten wenig. Und bei der Messung reicht eine Einzelabfrage nie: Laut einer Auswertung von Profound wechseln 40 bis 60 Prozent der zitierten Domains bei identischen Anfragen von Monat zu Monat. Aussagekräftig ist nur die Nennungsrate über viele wiederholte Fragen.
Was eine gute SEO-Agentur bereits abdeckt
Wer heute eine solide SEO-Agentur hat, muss nicht bei null anfangen. Vieles, was für KI-Sichtbarkeit zählt, ist dort Alltag:
- eine Website, die technisch sauber erreichbar und indexierbar ist
- eine eigene Seite pro Leistung und Standort, mit klarer Struktur
- Inhalte, die eine Suchintention direkt beantworten
- strukturierte Daten und ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil
- Bewertungsmanagement und lokale Einträge
- Auswertung von Search Console und Analytics
Für lokale Dienstleister ist das sogar ein grosser Teil der Miete. In unserer Messung zu Google AI Mode in der Schweiz stützte sich der KI-Modus bei 76 von 100 Fragen auf Google-Maps-Daten. Eine Agentur mit starkem lokalem SEO arbeitet dort bereits an der richtigen Stelle.
Was oft fehlt
Die Lücken liegen meist nicht in der Technik, sondern in Arbeit, die im klassischen SEO-Mandat nicht vorkommt:
- Quellenanalyse: Welche Domains zitieren ChatGPT, Gemini, Perplexity und Google AI Mode, wenn sie über Ihre Kategorie sprechen? Diese Liste ist von Branche zu Branche verschieden und die eigentliche Massnahmenliste.
- Platzierungsarbeit auf Drittseiten: in die Verzeichnisse, Bestenlisten, Vergleichsartikel und Fachmedien kommen, die in Ihrer Branche gelesen werden, und dort nach oben rücken. Wie das seriös geht, steht in Digital PR für KI-Sichtbarkeit.
- Messung über Kundenfragen: ein festes Set aus realistischen Fragen, das über Monate gleich bleibt und in mehreren Assistenten wiederholt abgefragt wird. Wie das aussieht, steht in KI-Sichtbarkeit messen.
- Unterschiede zwischen den Assistenten: Google AI Mode setzt stark auf Maps, bei B2B-Fragen aber deutlich weniger: Bei IT-Dienstleistern stützten sich nur 3 von 10 Antworten auf Google Maps. ChatGPT, Gemini und Claude nennen andere Firmen aus anderen Quellen. Wer nur einen Assistenten misst, sieht nur einen Ausschnitt.
- Redaktion für erklärungsbedürftige Angebote: Gerade im B2B entscheidet, ob Ihre Seiten so klar erklären, was Sie für wen lösen, dass ein Assistent es in zwei Sätzen wiedergeben kann. Das ist Textarbeit, keine Technik.
Rankings gut, Klicks sinken: Was dahintersteckt
Dieses Muster sehen viele Firmen in der Search Console: Positionen und Impressionen bleiben stabil, die Klickrate fällt. Laut Pew Research klickten Google-Nutzer in den USA bei Suchen mit KI-Zusammenfassung in 8 Prozent der Fälle auf ein klassisches Suchergebnis, ohne Zusammenfassung in 15 Prozent (Erhebung März 2025). Auf Links innerhalb der Zusammenfassung klickten sie in 1 Prozent der Fälle.
Was in diesem Fall zu tun ist:
- Eingrenzen. In der Search Console prüfen, bei welchen Suchanfragen die Klickrate fällt, während Position und Impressionen bleiben. Meist sind es informative Fragen, seltener Anfragen mit klarer Kaufabsicht.
- Prüfen, wer in der Antwort steht. Für diese Anfragen nachsehen, ob die KI-Zusammenfassung Ihre Seite zitiert oder Ihre Marke nennt, und wen sie stattdessen nennt.
- Dieselben Seiten für beides schreiben. Klare Antwortsätze oben, konkrete Zahlen und Preise, FAQ mit echten Kundenfragen. Das hilft dem Ranking und der Zitierbarkeit gleichzeitig.
- Die langen Anfragen nutzen. Der Search-Console-Bericht zu generativen KI-Funktionen zeigt inzwischen auch lange, ausformulierte Fragen. Sie zeigen sehr genau, in welcher Situation Kunden nach Ihnen suchen, und gehören ins Prompt-Set.
Genau hier wird sichtbar, warum zwei getrennte Baustellen selten funktionieren: Die SEO-Agentur optimiert eine Seite auf das Ranking, die GEO-Agentur dieselbe Seite auf die Zitierbarkeit, und beide wissen nichts voneinander. Ein gemeinsamer Plan und ein gemeinsames Reporting lösen das.
Drei Agenturtypen im Vergleich
1. SEO- oder Webagentur mit GEO als Zusatzleistung. Die häufigste Variante, oft als Audit oder Zusatzpaket.
- Vorteile: kennt Ihre Website und Ihr CMS, ein Ansprechpartner, Änderungen werden direkt umgesetzt, das Fundament ist meist solide.
- Nachteile: Die Zusatzleistung beschränkt sich manchmal auf technische Anpassungen und Inhaltsempfehlungen. Quellenarbeit auf Drittseiten und eine laufende Messung über Kundenfragen fehlen dann.
- Passt, wenn: Sie mit Ihrer Agentur zufrieden sind und sie die beiden letzten Punkte nachweislich liefert oder dafür einen Partner einbindet.
2. Reiner Spezialist für KI-Sichtbarkeit. Agenturen und Berater, die nur GEO, LLMO oder AI Visibility machen. Es gibt sie in der Schweiz und im deutschsprachigen Raum.
- Vorteile: Tiefe im Thema, eigene Methoden, reagiert schnell auf neue Assistenten und Funktionen.
- Nachteile: Die Umsetzung auf Ihrer Website liegt oft bei jemand anderem. Ohne klare Abstimmung entstehen genau die zwei Baustellen, die viele Firmen vermeiden wollen.
- Passt, wenn: Website und SEO bereits gut betreut sind und Zuständigkeiten sauber getrennt werden können, oder wenn Ihr eigenes Team umsetzt und Strategie sucht.
3. Integrierte SEO- und GEO-Agentur. SEO und KI-Sichtbarkeit als ein Mandat, mit einem Plan für dieselben Seiten.
- Vorteile: ein Reporting für Google und KI-Antworten, keine Abstimmungsverluste, Massnahmen werden nach Gesamtwirkung priorisiert.
- Nachteile: teurer als ein einmaliges Audit, und Sie müssen prüfen, ob GEO wirklich eigene Arbeit ist oder nur ein neues Wort für SEO.
- Passt, wenn: Rankings und Klicks auseinanderlaufen, wenn niemand intern beides koordinieren kann oder wenn Website, Inhalte und Drittquellen gleichzeitig Arbeit brauchen.
Ob eine grosse Agentur, eine Boutique oder ein Freelancer passt und an welchen neun Warnsignalen Sie einen unpassenden Anbieter erkennen, steht in Welche GEO-Agentur ist die beste für Sie?. Keiner der drei Typen ist grundsätzlich besser. Ein Spezialist, der eng mit Ihrer bestehenden SEO-Agentur zusammenarbeitet, kann besser sein als eine integrierte Agentur, die GEO nur nebenbei macht. Wer Namen sucht: Spezialisten und Agenturen mit Wissenstransfer listet KI-Sichtbarkeit selbst betreuen: 8 Anbieter, Agenturen in Zürich der Vergleich der SEO-, GEO- und AEO-Agenturen.
Welcher Typ passt zu Ihrer Situation?
| Situation | Empfehlung |
|---|---|
| Sie haben eine SEO-Agentur, mit der Sie zufrieden sind, und KI-Sichtbarkeit ist neu | Zuerst die bestehende Agentur fragen, ob sie Prompt-Messung und Quellenarbeit liefert. Wenn nicht: einen Spezialisten ergänzen, mit klarer Aufteilung, wer welche Seiten verantwortet |
| Rankings gut, Klicks sinken seit Monaten | Integrierter Ansatz: dieselben Seiten für Ranking und Zitierbarkeit, ein gemeinsames Reporting |
| Ihre Webagentur bietet KI-Sichtbarkeit als Zusatz an | Prüfen, ob die Zusatzleistung Messung über Kundenfragen und Arbeit an Drittseiten umfasst. Wenn ja, ist das oft der einfachste Weg |
| Erklärungsbedürftiges B2B-Angebot, reine Technik-SEO reicht nicht | Agentur mit redaktioneller Kompetenz und Quellenarbeit, egal ob integriert oder spezialisiert, mit B2B-Fallbeispielen |
| Lokaler Dienstleister mit Laufkundschaft | Starkes lokales SEO deckt viel ab: Google-Unternehmensprofil, Bewertungen bis zur Schwelle, Verzeichnisse. KI-Messung ergänzen |
| Ihr Marketingteam soll selbst umsetzen | Spezialist oder integrierte Agentur im Modell «Do it with me»: Strategie und Reviews von aussen, Umsetzung im Team |
| Unklar, wo Sie überhaupt stehen | Zuerst eine Bestandsaufnahme über mehrere Assistenten, dann entscheiden |
Fragen fürs Erstgespräch
Allgemeine Fragen an jede SEO-Agentur stehen im Vergleich der Zürcher Agenturen. Für die Wahl zwischen den drei Typen sind diese entscheidend:
- «Was tun Sie für KI-Sichtbarkeit, das Sie für reines SEO nicht tun würden?» Gute Antwort: konkrete Arbeit an Drittquellen, Messung über Kundenfragen, Unterschiede zwischen den Assistenten. Schwache Antwort: dieselbe Liste wie für SEO mit neuen Begriffen.
- «Wer verantwortet welche Seiten, und wer setzt um?» Besonders wichtig, wenn mehrere Agenturen beteiligt sind. Ohne klare Antwort entstehen zwei Baustellen.
- «Wie sieht ein Reporting aus, in dem Rankings, Klicks und KI-Nennungen nebeneinander stehen?» Lassen Sie sich ein Beispiel zeigen.
- «Welche Drittseiten zitieren die Assistenten in unserer Branche, und wie kommen wir dorthin?» Gute Antwort: eine begründete Auswahl, keine allgemeine Verzeichnisliste.
- «Wer schreibt die Inhalte, und wie arbeiten Sie sich in erklärungsbedürftige Angebote ein?» Entscheidend für B2B.
- «Woran erkennen wir nach drei Monaten, ob es wirkt?» Gute Antwort: Veränderung der Nennungsrate über ein festes Fragen-Set gegenüber einer Ausgangsmessung, dazu Klicks und Anfragen.
Wie Hierarchy arbeitet
Hierarchy ist eine Full-Funnel-Marketing- und KI-Agentur in Zürich, spezialisiert auf SEO, GEO und Paid Ads, also der dritte Typ. Marketing und Engineering sitzen bei uns in einem Team aus vier Personen. Dieselben Leute schreiben die Inhalte, setzen die Technik um und messen die Wirkung in einem gemeinsamen Reporting für Google und KI-Antworten. Grundlage ist unsere eigene KI-Sichtbarkeits-Studie zu 5'110 Zürcher Firmen aus 12 Branchen.
Wir arbeiten als Umsetzung durch unser Team (Done for you), als Done with you, bei dem Ihr Team umsetzt und wir Strategie, Messung und Reviews liefern, oder mit Workshops. Pakete und Preise ab CHF 900 pro Monat stehen auf den Seiten unserer SEO-Agentur und unserer GEO-Agentur.
Fazit
Eine normale SEO-Agentur kann viel für Ihre KI-Sichtbarkeit tun, aber selten alles: Die eigene Website ist nur eine von drei Stellen, an denen eine Empfehlung entsteht. Ob Sie die fehlenden Teile bei Ihrer bestehenden Agentur, bei einem Spezialisten oder bei einer integrierten Agentur holen, ist weniger wichtig als zwei Bedingungen: Website, Drittquellen und Messung werden gemeinsam gesteuert, und Erfolg wird an der Nennungsrate über echte Kundenfragen gemessen, nicht an einer Einzelabfrage.
Wo Ihre Firma heute steht, zeigt der kostenlose KI-Sichtbarkeits-Check: Er prüft, ob ChatGPT, Gemini und Claude Sie nennen und welche Mitbewerber stattdessen auftauchen.
