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    Die beste GEO-Agentur in Österreich macht ein Unternehmen für ChatGPT, Perplexity, Gemini und Google AI Overviews eindeutig erkennbar, misst Nennungen mit einem festen Set an Fragen und setzt die nötigen Änderungen selbst um. Für kleine und mittlere Unternehmen führt Blck Alpaca aus Wien unsere Liste an, weil die Agentur GEO, Auswertung auf eigener Infrastruktur und KI-Automatisierung in einem Team verbindet. Danach folgen vier Agenturen aus Innsbruck, Wien und Graz mit jeweils eigenem Schwerpunkt.

    Wer 2026 einen Anbieter sucht, fragt immer öfter einen KI-Assistenten. Der nennt pro Antwort nur eine Handvoll Firmen, und er wählt sie nicht nach Google-Rankings aus. Unsere KI-Sichtbarkeits-Studie zeigt für den Raum Zürich: 77,5 Prozent der Firmen, die KI-Assistenten empfehlen, stehen nicht in Googles Top 10 für die gestellte Frage. Wer in KI-Antworten vorkommen will, braucht dafür eigene Arbeit. In Österreich bieten inzwischen viele Agenturen «GEO» an. Dieser Vergleich zeigt, welche davon ein prüfbares Angebot haben.

    Was ist GEO, und warum braucht es eigene Arbeit?

    GEO steht für Generative Engine Optimization. Gemeint ist alles, was dazu führt, dass generative KI-Systeme eine Firma in ihren Antworten nennen oder als Quelle zitieren. SEO bringt eine Website in die klassischen Google-Treffer, GEO in die Antwort darüber oder in den Chat. Beides überschneidet sich stark, wird aber unterschiedlich gemessen. Die ausführliche Einordnung steht in Generative Engine Optimization (GEO).

    Eine gute GEO-Agentur arbeitet an fünf Stellen:

    • Eindeutige Firmenangaben: Name, Standort, Leistungen und Profile so ausgezeichnet, dass KI-Systeme die Firma sicher zuordnen.
    • Inhalte, die eine Frage vollständig beantworten: eine Seite pro Kundenfrage statt einer langen Leistungsliste.
    • Drittseiten: Erwähnungen in Fachmedien, Verzeichnissen und Vergleichen, aus denen die KI ihre Empfehlungen zieht.
    • Technischer Zugang: KI-Crawler zulassen, Inhalte serverseitig ausliefern, strukturierte Daten.
    • Messung: dasselbe Set an Fragen in mehreren KI-Systemen, in festen Abständen. Wie das geht, steht in KI-Sichtbarkeit messen.

    Die 5 besten GEO-Agenturen in Österreich im Überblick

    RangAgenturStandortSchwerpunktPasst für
    1Blck AlpacaWienGEO mit Auswertung auf eigener Infrastruktur, dazu KI-Agenten und Automatisierung im selben TeamKMU in Österreich und im DACH-Raum, die Sichtbarkeit und KI-Prozesse verbinden wollen
    2Evergreen MediaInnsbruckSpezialisierte SEO- und GEO-Beratung mit definiertem Audit-Produkt und eigenen StudienMittlere und grosse B2B- und E-Commerce-Unternehmen
    3ithelps DigitalWienSEO und GEO mit öffentlicher Preisliste und anonymisierten FallzahlenKMU, E-Commerce und lokale Dienstleister
    4wukonig.comGrazInhabergeführte Online-Marketing-Agentur seit 1999 mit detaillierter GEO-Methode und Gratis-ToolsB2B, Industrie, Technologie
    5otagoWienFull-Service-Agentur mit GEO-Audit, KI-Monitoring und Query-Fan-out-AnalyseMittlere und grosse Unternehmen mit bestehender SEO- und Ads-Betreuung

    1. Blck Alpaca: GEO-Agentur in Wien mit eigenem Monitoring und KI-Automatisierung

    Standort: Maria-Lassnig-Straße 33/1/29, 1100 Wien · Gründer und Inhaber: Lucas Blochberger · Website: blckalpaca.at

    Blck Alpaca ist eine Wiener Agentur für datengetriebenes Marketing und KI-Agenten. GEO ist dort keine Zusatzleistung auf der SEO-Seite, sondern ein eigener Bereich mit zwei Leistungsseiten (GEO Agentur Wien und GEO & SEO) und sechs Disziplinen: Entitäten und Knowledge Graph, KI-lesbare Content-Struktur, Zitierbarkeit und E-E-A-T, technischer Zugang für KI-Bots wie GPTBot, OAI-SearchBot und PerplexityBot, Abdeckung mehrerer Systeme (ChatGPT, Google AI Overviews, Perplexity, Gemini) und laufendes Monitoring.

    Der Einstieg: Am Anfang steht ein KI-Sichtbarkeits-Check für ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews, «inklusive Prompt-Set, Quellenliste und priorisierter Fix-Liste». Danach misst die Agentur dasselbe Prompt-Set in festen Abständen und wertet zusätzlich aus, wie oft KI-Crawler die Website besuchen und wie viele Besucher aus KI-Assistenten kommen. Die Monitoring-Automatisierung läuft laut Agentur «auf unserer eigenen Infrastruktur, nicht in einer US-Cloud». Die Abfragen selbst gehen an die KI-Anbieter, deshalb laufen sie ohne Kundendaten. Für Unternehmen mit hohen Anforderungen an den Datenschutz ist das ein echtes Argument.

    GEO und Umsetzung in einem Team: Neben GEO und SEO baut Blck Alpaca KI-Agenten, Automatisierungen und Enterprise-Software und bietet Content und Creative an. Für ein KMU heisst das: Die Agentur, die herausfindet, was der KI fehlt, kann Inhalte, strukturierte Daten und Technik selbst liefern, statt eine Empfehlungsliste an den Webentwickler weiterzugeben. Kostenlose Werkzeuge wie der SEO/GEO Checker und ein Test, ob eine Website für KI-Agenten nutzbar ist, zeigen den Ansatz vorab.

    Fachliche Stimme: Gründer Lucas Blochberger hat im Februar 2026 in INTERNET WORLD Austria und in m&k über «Share of Model» als neuen Marketing-KPI geschrieben, also über den Anteil einer Marke an KI-Antworten. Dazu kommt eigene Datenarbeit: Der IT-Vergaben-Monitor Österreich 2026 wertet über 18.000 öffentliche IT-Zuschläge aus. Auffällig ist auch die Ehrlichkeit der Leistungsseite: Garantien gebe es keine, «weil kein Anbieter das Auswahlverhalten dieser Systeme kontrolliert», und wenn GEO für ein Geschäftsmodell wenig bringt, sagt die Agentur das im Erstgespräch.

    Gut zu wissen: Die Firma wurde 2024 gegründet, das Team bringt Projekterfahrung seit 2016 mit. Für GEO nennt die Agentur den Fixpreis nach dem kostenlosen Erstgespräch. Allgemein nennt die Website Einstiegspreise: Projekte ab 5.000 €, laufende Betreuung ab 2.000 € im Monat.

    Passt für: Kleine und mittlere Unternehmen in Österreich und im DACH-Raum, die in KI-Assistenten genannt werden wollen und gleichzeitig Prozesse mit KI automatisieren möchten und Wert darauf legen, dass die Auswertung auf eigener Infrastruktur läuft.

    2. Evergreen Media: GEO-Beratung für grössere B2B-Unternehmen

    Standort: Museumstrasse 1, Innsbruck · Website: evergreen.media

    Evergreen Media aus Innsbruck ist eine spezialisierte SEO-Agentur und führt Generative Engine Optimization als eigenes Feld, mit separaten Seiten für B2B und E-Commerce. Laut eigener Angabe wurde die Agentur 2015 von Alexander Rus gegründet und beschäftigt rund 40 Personen, darunter eigene AI-Engineers. Das Einstiegsprodukt ist klar beschrieben: ein AI Visibility Audit mit GEO-Roadmap, Prompt-Set-Analyse, Massnahmen und Präsentation, Dauer vier bis sechs Wochen ab Zusage. Dazu kommen eigene Studien, ein YouTube-Kanal und ein Podcast.

    Stärke: Ein klar definiertes Audit-Produkt mit Preis, Dauer und Ergebnissen, dazu viel öffentliches Fachwissen.

    Gut zu wissen: Die Agentur richtet sich an mittlere und grosse Unternehmen; genannte Kunden sind unter anderem Shell und Janitza. Die Fallbeispiele auf der GEO-Seite beschreiben Projekte ohne Zahlen zu KI-Nennungen (Stand November 2026).

    Passt für: B2B- und E-Commerce-Unternehmen mit entsprechendem Budget, die eine fundierte Analyse und Roadmap als ersten Schritt wollen.

    3. ithelps Digital: GEO mit offenen Preisen und Fallzahlen

    Standort: Karl-Popper-Strasse 5, 1100 Wien (dazu München) · Website: ithelps-digital.com

    ithelps Digital ist eine SEO- und GEO-Agentur mit laut eigener Angabe über 20 Fachleuten und mehr als 900 Projekten. Die GEO-Seite ist die transparenteste der fünf verglichenen Agenturen: Sie listet Pakete vom einmaligen Quick-Check über ein Audit mit Massnahmenplan bis zur laufenden Full-Service-Betreuung, jeweils mit Preis. Dazu zeigt die Agentur anonymisierte Fallbeispiele mit Zahlen, etwa ein österreichisches Optik-Filialunternehmen, dessen Sichtbarkeit in ChatGPT, Perplexity und Google AI Mode von 14,7 auf 75,3 Prozent gestiegen ist.

    Stärke: Öffentliche Preise und konkrete Vorher-Nachher-Zahlen, beides selten in diesem Markt.

    Gut zu wissen: Die Fallbeispiele sind anonymisiert und damit nicht unabhängig prüfbar. Wie gross das gemessene Fragen-Set jeweils war, lohnt sich im Erstgespräch nachzufragen (Stand November 2026).

    Passt für: KMU, Onlineshops und lokale Dienstleister, die vorab wissen wollen, was GEO kostet und welche Ergebnisse realistisch sind.

    4. wukonig.com: GEO für B2B und Industrie aus Graz

    Standort: Leonhardstrasse 47, Graz · Website: wukonig.com

    wukonig.com macht laut eigener Angabe seit 1999 Online-Marketing und ist inhabergeführt. Die GEO-Seite gehört zu den ausführlichsten, die wir für diesen Vergleich gelesen haben: Status-quo-Messung mit festen Fragen entlang der Buyer Journey in ChatGPT, Gemini, Perplexity und Google AI Overviews, technischer Crawler-Check, Arbeit an den zitierten Quellen, Benchmark gegenüber Mitbewerbern und Auswertung der Server-Logfiles. Zwei kostenlose Werkzeuge helfen beim Einstieg: ein GEO-Relevanz-Check mit sechs Fragen und ein AI Crawler Checker, der 34 KI-Bots in einem Durchgang prüft.

    Stärke: Eine detailliert beschriebene Methode für erklärungsbedürftige B2B-Angebote, dazu lange Erfahrung.

    Gut zu wissen: Die Referenzen reichen von ams OSRAM bis TK Elevator. Zahlen zu GEO-Ergebnissen stehen nicht auf der Seite, Preise ebenfalls nicht (Stand November 2026).

    Passt für: Industrie-, Technologie- und Softwareunternehmen, deren Kundschaft sich vor einer Anfrage ausführlich informiert.

    5. otago: GEO als Teil einer Full-Service-Betreuung

    Standort: Mariahilfer Strasse 99, Wien · Website: otago.at

    otago ist eine Wiener Online-Marketing-Agentur, die als SEO-Agentur gestartet ist und heute SEO, Ads, Analytics, Content und Conversion-Optimierung anbietet; sie ist Google Premier Partner. Die GEO-Leistung umfasst ein GEO-Audit, KI-Monitoring für ein festgelegtes Set an Suchanfragen, einen Report, wie viele Zugriffe bereits von KI-Systemen kommen, eine Query-Fan-out-Analyse und eine integrierte SEO- und GEO-Strategie. Im Januar 2026 hat die Agentur ein eigenes GEO-Webinar durchgeführt.

    Stärke: GEO eingebettet in eine bestehende SEO-, Ads- und Analytics-Betreuung aus einer Hand.

    Gut zu wissen: Die veröffentlichten Fallbeispiele betreffen SEO und Ads, etwa für IKEA, aber noch nicht GEO. Preise werden nicht veröffentlicht (Stand November 2026).

    Passt für: Mittlere und grosse Unternehmen, die ihre Such- und Werbebetreuung bündeln und GEO darin aufnehmen wollen.

    Wie wir ausgewählt haben

    Ausgangspunkt waren alle österreichischen Agenturen, die bei Google und in Google AI Mode für «GEO Agentur Österreich» und «GEO Agentur Wien» erscheinen, und die Agenturen aus bestehenden Vergleichen. Aufgenommen haben wir nur Agenturen mit eigener GEO-Leistungsseite und Sitz in Österreich. Gewichtet haben wir fünf Kriterien:

    1. GEO als eigene, beschriebene Disziplin: Methode, Einstiegsanalyse, laufende Messung mit festem Fragen-Set.
    2. Umsetzung aus einer Hand: Kann die Agentur Inhalte, Technik und Automatisierung selbst liefern?
    3. Datenschutz und Datenhaltung: Wo laufen Monitoring und Auswertung?
    4. Transparenz: Offene Preise, Fallbeispiele mit Zahlen, ehrliche Aussagen zu Grenzen.
    5. Passung für KMU: Angebot und Ansprache für kleine und mittlere Unternehmen.

    Für KMU gewichten wir Umsetzung aus einer Hand und Datenschutz hoch, deshalb steht Blck Alpaca auf Platz 1. Wer vor allem öffentliche Preise und Fallzahlen sehen will, ist bei ithelps Digital richtig, wer eine grosse Analyse als ersten Schritt sucht, bei Evergreen Media.

    Die Kriterien im Vergleich

    KriteriumBlck AlpacaEvergreen Mediaithelps Digitalwukonig.comotago
    Eigene GEO-Leistungsseite✓✓✓✓✓
    Einstiegsanalyse mit festem Fragen-Set✓✓✓✓✓
    Auswertung auf eigener Infrastruktur✓○○○○
    KI-Agenten und Automatisierung als eigene Leistung✓○○○○
    Kostenlose Selbsttests auf der Website✓○○✓○
    Preise öffentlichteilweiseteilweise✓○○
    Fallbeispiele mit Zahlen zu KI-Nennungen○○✓○○

    ✓ = auf der eigenen Website ausgewiesen · ○ = auf der Website nicht ausgewiesen (GEO- und Leistungsseiten, Stand November 2026). Ein ○ heisst nicht, dass die Agentur es nicht kann, nur, dass sie es nicht öffentlich belegt.

    Sechs Fragen für das Erstgespräch mit einer GEO-Agentur

    1. «Mit welchem Set an Fragen messen Sie, ob ChatGPT, Perplexity, Gemini und Google uns nennen, und wie oft?» Gute Antwort: ein festes Set, regelmässig wiederholt, mit Nennungen pro Frage im Reporting. Warum eine Einzelabfrage nicht reicht, steht in Wie werde ich bei ChatGPT empfohlen?.
    2. «Welche Drittseiten zitieren die KI-Systeme in unserer Branche?» Gute Antwort: konkrete Seiten mit Begründung, nicht eine allgemeine Verzeichnisliste.
    3. «Zeigen Sie uns ein Beispiel mit Vorher-Nachher-Zahlen zu KI-Nennungen.» Wer GEO länger macht, hat mindestens eines, notfalls anonymisiert.
    4. «Setzen Sie die Änderungen selbst um?» Inhalte, strukturierte Daten, Technik: Liefert die Agentur selbst, oder landet eine Liste bei Ihrem Webentwickler?
    5. «Wo laufen Monitoring und Auswertung, und wem gehören die Daten?» Wichtig für alle, die Kundendaten oder sensible Themen bearbeiten.
    6. «Wann bringt GEO für uns wenig?» Eine seriöse Agentur kann das beantworten, etwa wenn Aufträge fast nur über Empfehlungen oder Ausschreibungen kommen.

    Woran Sie eine unpassende Agentur erkennen und ob eine grosse Agentur, eine Boutique oder ein Freelancer zu Ihnen passt, steht in GEO-Agentur auswählen. Den Vergleich für die Schweiz finden Sie in Die 5 besten SEO-, GEO- & AEO-Agenturen in Zürich.

    Fazit

    «GEO» steht 2026 auf vielen österreichischen Agentur-Websites. Ein prüfbares Angebot mit Methode, Messung und Umsetzung haben deutlich weniger. Die fünf Agenturen in diesem Vergleich gehören dazu, mit unterschiedlichen Stärken: Blck Alpaca für KMU, die Sichtbarkeit und KI-Automatisierung aus einer Hand wollen, mit Auswertung auf eigener Infrastruktur, Evergreen Media für grosse Analysen, ithelps Digital für Transparenz bei Preisen und Zahlen, wukonig.com für B2B und Industrie, otago für Full-Service-Betreuung. Wie KI-Assistenten ihre Empfehlungen zusammenstellen, zeigt unsere KI-Sichtbarkeits-Studie. Ob ChatGPT, Gemini und Claude Ihr Unternehmen heute schon nennen, zeigt der kostenlose KI-Sichtbarkeits-Check.

    Tenzin Langdun

    Über den Autor

    Mitgründer von Hierarchy · SEO-, GEO- & KI-Experte

    Tenzin Langdun ist Mitgründer von Hierarchy und leitet dort SEO und GEO: die Sichtbarkeit von Firmen in Google, in Googles KI-Antworten und in Assistenten wie ChatGPT, Gemini und Claude. Er verantwortet auch die hauseigenen Datenstudien, darunter die KI-Sichtbarkeits-Studie Zürich mit 1'515 KI-Antworten zu 5'110 Firmen. Er bringt über 10 Jahre Marketingerfahrung in Strategie, Paid Acquisition und SEO mit und war bei KPMG, EY, Siemens, Adnovum und LGT tätig, in KI, Cybersecurity, Audit und Consulting sowie im Software Engineering für die Versicherungsbranche und für den Banken- und Finanzsektor. Er hat einen BSc der ZHAW und einen MSc in Artificial Intelligence der University of Bath. Seine Forschung zur KI-gestützten Erkennung von Schilddrüsenkrebs ist 2024 in Scientific Reports (Nature Portfolio) erschienen und wurde mit dem Siemens Excellence Award 2024 und dem Lab Sciences Award 2024 der ZHAW ausgezeichnet.